Gaming Monitor: Notwendig oder Spielzeug?

Veröffentlicht: April 22, 2014 in Bildschirme

Die PC Hardware ist in den letzten Jahren immer besser geworden, zugleich jedoch war es noch nie so einfach und billig, sich einen wirklich guten Gamer PC ins Haus zu stellen: Für weniger als 1000 Euro erhält man unserer Tage einen Computer, der es mit PlayStation 4 und Xbox One nicht nur aufnehmen, sondern sie sogar übertreffen kann – das wäre im Jahre 2006 in Hinblick auf PlayStation 3 und Xbox 360 noch undenkbar gewesen, denn diese Konsolen waren den PCs der gleichen Zeit noch um Längen überlegen. Heute jedoch ist der PC für Spieler die erste Wahl, wenn sie großen Wert auf Technik sowie Performance legen.

Dabei wird ein Aspekt jedoch häufig vernachlässigt, der für die wirkliche Qualität der Grafik, aber zu einem gewissen Grade auch für die Performance, elementar ist: Der Gaming Monitor.

3D im Bildschirm Ja oder nein?

Denn während eine Konsole, so schwach sie technisch mitunter auch sein mag, an einem riesigen LED oder Plasma Fernseher hängt, ist ein PC auch im Jahre 2014 häufig noch an einen winzigen LCD Monitor angeschlossen, der mit schlechtem Kontrast, großem Input Lag sowie kleiner Bilddiagonale vielleicht für Office und das Web Browsing ganz gut geeignet ist, nicht jedoch zum Spielen. Es ist nicht unüblich, dass sich Spiele auf Konsolen weiterhin runder anfühlen und irgendwie „brillanter“ wirken, weil schlichtweg die Plattform, auf der sie dargestellt werden, eine deutlich bessere ist.

Um dieses Problem zu lösen, gibt es zwei simple Möglichkeiten. Möglichkeit Nummer eins ist es, den Gamer PC ebenfalls an den Fernseher anzuschließen, was dank HDMI in der Regel zwar von der Theorie her kein Problem ist, allerdings logistisch etliche Schwierigkeiten mit sich bringt – denn welcher PC steht schon im Wohnzimmer neben dem Fernseher? Und auch wenn es HDMI Kabel gibt, die fünfzehn oder sogar zwanzig Meter lang sind, haben wohl nur die wenigsten Lust, sich ein solches Kabel durch die Wohnung zu legen. Zumal dann immer noch das Problem mit dem Eingabegerät besteht, das ebenfalls irgendwie an den PC angeschlossen werden muss.

Die besser Alternative ist es daher den Rechner an einen echten Gaming Monitor anzuschließen, wie es ihn heute schon für unter 200 Euro fast überall zu kaufen gibt. Ein Gaming Monitor zeichnet sich durch sehr gute Bildqualität, brillante Farben und natürlich ein niedriges Input Lag aus, allerdings können auch die Bildwiederholfrequenz sowie die Möglichkeit der 3D-Darstellung eine Rolle spielen.

Und weil es nur sehr wenige Seiten gibt, die sich diesem wichtigen Thema tatsächlich annehmen, haben wir – eine Gruppe von unabhängigen Hardware-Redakteuren und Hardcore-Gamern – diese Seite ins Leben gerufen, um die besten Bildschirme für Spieler ausfinding zu machen und zu küren.

Der ein oder andere mag sich nun fragen: Ist das denn wirklich notwendig? Ist ein Bildschirm nicht ein Bildschirm und sind nicht viele Aspekte schlichtweg subjektiv? Die Antwort lautet nein, denn tatsächlich sieht man doch sowohl beim Spielen als auch beim Arbeiten nichts mehr als den Monitor, den man oft von morgens bis abends anstarrt. Und sollte nicht das, was man am meisten sieht, auch die bestmögliche Qualität haben?

Wir denken schon. Und deshalb wollen wir Euch bei der Suche nach eben jener besten Qualität unterstützen!

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